Prozedurdesigner - Funktionen
Diese Dokumentation beschreibt alle Funktionen (Schritte/Befehle), die im Prozedurdesigner bzw. Prozedurprofil zum Erstellen einer Mess- oder Prüfprozedur zur Verfügung stehen. Jede Funktion ist nach folgendem Schema dokumentiert: Übersicht · Eingaben & Felder · Ablauf & Ausführung · Besonderheiten & Hinweise · Beispiele.
Eine Prozedur besteht aus einzelnen Schritten (Zeilen), die von oben nach unten abgearbeitet werden. Jeder Schritt ist eine der hier beschriebenen Funktionen mit ihren Eingabefeldern.
Grundbegriffe
Begriff | Bedeutung |
|---|---|
Variable | Zwischenspeicher innerhalb der laufenden Prozedur. Mit |
Globale Variable | Wie eine Variable, bleibt aber über Prozeduraufrufe hinweg erhalten, ideal, um Werte zwischen Haupt- und Unterprozedur zu teilen. |
Formel | Ausdruck aus Zahlen, Text, Variablen ( |
Markierung (Marke/Label) | Benannter Sprungpunkt in der Prozedur. Ziel von „Springe zu Markierung" und den Vergleichsfunktionen. |
Ergebnis | Ein Messwert bzw. dessen Gut/Schlecht-Status, geliefert von einer Messung oder vom Gerät. |
Knoten / Element | Ein Eintrag im Installationsbaum (z. B. Anlage, Objekt, Gerät), auf den sich die Prozedur bezieht. |
Kanal | Bei Mehrkanal-Prüfungen die einzelne Messstelle. Mehrkanal-fähige Funktionen arbeiten je Kanal. |
Feldtypen in den Eingaben
Typ (in dieser Doku) | Verhalten im Designer |
|---|---|
Text | Freies Textfeld |
Zahl | Reines Zahlenfeld |
Auswahl | Auswahl aus einer festen Liste (Dropdown) |
Variable | Bestehende Variable wählen oder neuen Namen eintippen |
Formel | Formelfeld (Werte, Variablen, Berechnungen) |
Dynamische Auswahl | Auswahlmöglichkeiten richten sich nach einem zuvor gewählten Feld |
Inhaltsverzeichnis
- 1 Grundbegriffe
- 2 Inhaltsverzeichnis
- 3 Aktuelle Knoteninformationen abrufen
- 4 Automatische Messwerteingabe
- 5 Benutzerdefinierter Befehl
- 6 Daten speichern
- 7 Datenspeicherung überspringen
- 8 Definiere Gerätetyp
- 9 Device info
- 10 Ergebnis nach Tag abrufen
- 11 Ergebnis nach Tag aus diesem Element abrufen
- 12 Fill up parameter
- 13 Firmware-Version abrufen
- 14 Frage
- 15 Generiere Sichtkontrolle
- 16 Gerätenamen abrufen
- 17 Globale Variable abrufen
- 18 Globale Variable setzen
- 19 Info
- 20 Kanal von der nächsten Messung ausschließen
- 21 Kindknoten erstellen
- 22 Knoten auswählen
- 23 Knoten-ID abrufen
- 24 Listeneintrag
- 25 Mangelkatalogeintrag
- 26 Manuelle Messwerteingabe
- 27 Markierung setzen
- 28 Matrix-Seriennummer abrufen
- 29 Matrix-Zustand einstellen
- 30 Matrixkanalstatus festlegen
- 31 Matrixtyp abrufen
- 32 Numerische Eingabe
- 33 Protokollvorlage festlegen
- 34 Protokollvorlagen auflisten
- 35 Prozedur aufrufen
- 36 Radio group entry
- 37 Rastereintrag
- 38 Return
- 39 Set order number
- 40 Setze Variable
- 41 Springe zu Markierung
- 42 Stop Befehl
- 43 Techniklevel des Benutzers abrufen
- 44 Text Eingabe
- 45 Vergleiche
- 46 Vergleiche Ergebnis
- 47 Vergleiche Text
- 48 Vergleiche Wert
- 49 Verketten
- 50 Vorlagenraster
- 51 Warten
- 52 Ziehe Ergebnis
- 53 Ziehe Parameter von Element
Aktuelle Knoteninformationen abrufen
Übersicht
Liest eine Eigenschaft des aktuell ausgewählten Knotens (Elements) im Installationsbaum aus und speichert sie in einer Variable. So kann die Prozedur z. B. den Namen, die ID oder den Pfad des gerade bearbeiteten Elements weiterverwenden.
Eingaben & Felder
Feld | Typ | Pflichtfeld | Beschreibung |
|---|---|---|---|
Informationstyp | Auswahl | Ja | Welche Eigenschaft gelesen wird: Benutzerdefinierte ID, Name, Knotenpfad (vollständiger Pfad von der Wurzel, z. B. |
Variable | Variable | Ja | Variable, in der das Ergebnis gespeichert wird. |
Ablauf & Ausführung
Die Funktion ermittelt den aktuell ausgewählten Knoten.
Je nach gewähltem Informationstyp wird der entsprechende Wert gelesen.
Beim Knotenpfad wird der komplette Pfad bis zur Wurzel zusammengesetzt (mit
/getrennt).Der Wert wird als Text in der angegebenen Variable abgelegt.
Besonderheiten & Hinweise
Fehlt eine Eigenschaft (z. B. keine benutzerdefinierte ID vergeben), wird ein leerer Text gespeichert.
„Ist erweiterbar" liefert „1" oder „0" (nicht true/false) – beim Vergleichen entsprechend mit
1/0arbeiten.
Beispiele
# Beispiel 1: Name des aktuellen Elements für eine Info-Meldung holen
Aktuelle Knoteninformationen abrufen
Informationstyp = Name
Variable = elementName
Info
Hinweis = "Prüfung von &{elementName} wird gestartet."
# Beispiel 2: Nur weiterarbeiten, wenn das Element Unterelemente haben kann
Aktuelle Knoteninformationen abrufen
Informationstyp = Ist erweiterbar
Variable = kannKinder
Vergleiche
Wert 1 = &{kannKinder}
Vergleich Typ = ==
Wert 2 = 1
Springe zu Marke = ElementAufklappen
Automatische Messwerteingabe
Übersicht
Erzeugt automatisch einen Messwert aus einer Formel (z. B. aus einem zuvor gemessenen Wert oder einer Berechnung) und bewertet ihn anhand von Grenzwerten. Optional kann das Ergebnis dem Anwender zur Kontrolle angezeigt werden. Dies ist der zentrale Schritt für automatisch berechnete Messergebnisse.
Eingaben & Felder
Feld | Typ | Pflichtfeld | Beschreibung |
|---|---|---|---|
Name der Messung | Text | Ja | Bezeichnung der Messung (erscheint im Protokoll). |
Einheit der Messung | Text | Nein | Einheit des Messwerts (max. 15 Zeichen). |
Result formula (Ergebnis-Formel) | Formel | Ja | Formel, die den Messwert berechnet. |
Min. Grenzwert | Formel | Nein | Unterer Grenzwert (Formel). |
Min. Grenzwert Einheit | Auswahl | Nein | Vorsatz/Exponent des Min.-Grenzwerts (z. B. m, µ, n). |
Max. Grenzwert | Formel | Nein | Oberer Grenzwert (Formel). |
Max. Grenzwert Einheit | Auswahl | Nein | Vorsatz/Exponent des Max.-Grenzwerts. |
Name der Variable | Variable | Nein | Variable, in der der Messwert zusätzlich abgelegt wird. |
Messwerteingabe anzeigen? | Auswahl | Nein | „Ja" = Ergebnis-Dialog wird angezeigt, „Nein" = Wert wird ohne Anzeige gespeichert. |
Ablauf & Ausführung
Die Ergebnis-Formel wird berechnet.
Der passende Vorsatz (Milli, Mikro, Nano …) wird automatisch so gewählt, dass der Wert gut lesbar bleibt.
Min.- und Max.-Grenzwert werden berechnet; liegt der Wert außerhalb, gilt die Messung als nicht bestanden.
Ist „Messwerteingabe anzeigen?" auf „Ja" gesetzt, erscheint ein Dialog mit Messname, Ergebnis (rot bei Nichtbestehen), Grenzwerten, Bemerkungsfeld und Foto-Möglichkeit. Der Anwender kann Name und Bemerkung anpassen.
Das Ergebnis wird als Messwert gespeichert und – falls angegeben – zusätzlich in der Variable abgelegt.
Besonderheiten & Hinweise
Lässt sich die Formel nicht als Zahl berechnen, wird der Formeltext als Ergebnis gespeichert und die Messung gilt als bestanden.
Mehrkanal-fähig: Im Mehrkanalbetrieb läuft die Messung je aktivem Kanal.
Fotos sind nur möglich, wenn der Dialog angezeigt wird.
Beispiele
# Beispiel 1: Berechneten Widerstand automatisch erfassen und bewerten
Automatische Messwerteingabe
Name der Messung = Schutzleiterwiderstand
Einheit der Messung = Ω
Result formula = &{messwert}
Max. Grenzwert = 0.3
Messwerteingabe anzeigen? = Nein
# Beispiel 2: Wert anzeigen lassen und für spätere Schritte speichern
Automatische Messwerteingabe
Name der Messung = Ableitstrom
Einheit der Messung = A
Result formula = &{iLeak} * 1.06
Max. Grenzwert = 3.5
Max. Grenzwert Einheit = m
Name der Variable = ableitstrom
Messwerteingabe anzeigen? = Ja
Benutzerdefinierter Befehl
Übersicht
Sendet einen frei definierten Befehl direkt an ein Gerät (Prüfgerät, Matrix, Multimeter usw.) und kann die Antwort auswerten. Für Spezialfälle gedacht, die keine Standardfunktion abdeckt – erfordert Kenntnis des Geräteprotokolls.
Eingaben & Felder
Feld | Typ | Pflichtfeld | Beschreibung |
|---|---|---|---|
Befehl | Text | Ja | Der an das Gerät zu sendende Befehl. |
Parametertyp | Auswahl | Nein | Wie der Parameter kodiert wird: Keiner, Integer (2 Byte), Hex – umgekehrt, Hex – normal, String, Datum TT.MM.JJJJ, Datum TT.MM.JJ. |
Parameter | Formel | Nein | Der mitzusendende Wert (Formel). |
Variable | Text | Nein | Variable, in der die ausgewertete Antwort gespeichert wird. |
Maske | Text | Nein | Hex-Bitmaske, die auf die Antwort angewendet wird. |
Bits nach rechts verschieben | Text | Nein | Anzahl der Bits, um die die Antwort nach rechts geschoben wird. |
Gerätetyp | Auswahl | Nein | Zielgerät: Prüfgerät (Standard), Kalibrierstation, Relais-Matrix, BLE-Sonde, Multimeter, Transfer-Adapter, Named Pipes. |
Ablauf & Ausführung
Befehl und Parameter werden zusammengesetzt; der Parameter wird gemäß Parametertyp kodiert.
Der Befehl wird an das gewählte Gerät gesendet; auf die Antwort wird bis zu 1 Sekunde gewartet.
Die Antwort wird um die angegebene Bitzahl nach rechts verschoben und mit der Maske gefiltert.
Ist eine Variable angegeben, wird das Ergebnis als Hex-Wert dort gespeichert.
Besonderheiten & Hinweise
Datum-Parametertypen hängen automatisch das aktuelle Datum an bzw. kodieren es.
Antwortet das Gerät nicht innerhalb von 1 Sekunde, bleibt das Ergebnis leer.
Nur einsetzen, wenn das Befehlsformat des Geräts bekannt ist – falsche Befehle können das Gerät in einen unerwarteten Zustand bringen.
Beispiele
# Beispiel 1: Statusabfrage an das Prüfgerät, relevantes Bit ausmaskieren
Benutzerdefinierter Befehl
Befehl = STATUS?
Gerätetyp = Prüfgerät
Bits nach rechts verschieben = 2
Maske = 01
Variable = statusBit
# Beispiel 2: Wert an die Relais-Matrix senden
Benutzerdefinierter Befehl
Befehl = SETV
Parametertyp = Integer
Parameter = 1500
Gerätetyp = Relais-Matrix
Daten speichern
Übersicht
Speichert alle bisher gesammelten Messergebnisse (inkl. Fotos) zum aktuell ausgewählten Element in die Datenbank. Üblicherweise am Ende einer Prozedur.
Eingaben & Felder
Feld | Typ | Pflichtfeld | Beschreibung |
|---|---|---|---|
Ergebnis | Variable | Ja | Variable, in der der Status der Speicherung abgelegt wird („0" = erfolgreich, andernfalls ein Fehlercode). |
Ablauf & Ausführung
Es wird geprüft, ob ein Element ausgewählt ist (sonst Fehlercode „Kein Knoten ausgewählt").
Die Mess-Abschlussseite wird durchlaufen und alle Ergebnisse, Fotos und Daten werden gespeichert.
Bei Erfolg werden die gesammelten Ergebnisse, Fotos und Daten geleert (für den nächsten Durchlauf).
Der Status wird als Zahl in der Ergebnisvariable abgelegt.
Besonderheiten & Hinweise
Schlägt die Speicherung fehl, wird ein Fehlercode statt „0" gespeichert – nach kritischen Speicherungen den Wert prüfen.
Nach erfolgreichem Speichern beginnt die Datensammlung „leer"; danach erfasste Messungen gehören zum nächsten Speichervorgang.
Beispiele
# Beispiel 1: Speichern und Erfolg prüfen
Daten speichern
Ergebnis = speicherStatus
Vergleiche
Wert 1 = &{speicherStatus}
Vergleich Typ = !=
Wert 2 = 0
Springe zu Marke = SpeicherFehler
# Beispiel 2: Einfaches Speichern am Prozedurende
Daten speichern
Ergebnis = ergSpeichern
Datenspeicherung überspringen
Übersicht
Legt fest, dass die Ergebnisse des aktuellen Durchlaufs nicht gespeichert werden sollen. Nützlich z. B. bei Abbrüchen oder reinen Test-/Hilfsschritten.
Eingaben & Felder
Feld | Typ | Pflichtfeld | Beschreibung |
|---|---|---|---|
Status | Auswahl | Ja | Wahr = Speicherung überspringen, Falsch = normal speichern. |
Ablauf & Ausführung
Steht der Status auf „Wahr", merkt sich die Prozedur, dass am Ende nicht gespeichert wird.
Mit „Falsch" wird das Überspringen wieder aufgehoben.
Besonderheiten & Hinweise
Wirkt als Schalter: kann innerhalb einer Prozedur abhängig von Bedingungen ein- und ausgeschaltet werden.
Beispiele
# Beispiel 1: Bei abgebrochener Prüfung nicht speichern
Datenspeicherung überspringen
Status = Wahr
# Beispiel 2: Speicherung wieder aktivieren, nachdem eine Bedingung erfüllt ist
Datenspeicherung überspringen
Status = Falsch
Definiere Gerätetyp
Übersicht
Ermittelt den Typ des angeschlossenen Prüfgeräts und legt eine vereinheitlichte Typkennung in einer Variable ab. So kann die Prozedur abhängig vom Gerät unterschiedlich ablaufen.
Eingaben & Felder
Feld | Typ | Pflichtfeld | Beschreibung |
|---|---|---|---|
Variable Name | Variable | Ja | Variable für die Gerätetyp-Kennung. |
Ablauf & Ausführung
Das angeschlossene Gerät wird erkannt und einer Kategorie zugeordnet.
Mögliche Werte sind u. a.
1IT+,ST,1LT,1LTRCD,1ST,3HD,3HD63A,MHT,3IT.Die Kennung wird in der Variable gespeichert.
Besonderheiten & Hinweise
Ist kein Gerät verbunden oder unbekannt, bleibt die Variable leer (kein Wert).
Verschiedene physische Geräte können auf dieselbe Kennung abgebildet werden (z. B. mehrere Modelle auf
1LT).
Beispiele
# Beispiel 1: Ablauf je nach Gerätetyp verzweigen
Definiere Gerätetyp
Variable Name = geraet
Vergleiche Text
Wert 1 = &{geraet}
Vergleich Typ = ==
Wert 2 = 3HD
Springe zu Marke = HochstromAblauf
# Beispiel 2: Gerätetyp in einer Info anzeigen
Definiere Gerätetyp
Variable Name = geraet
Info
Hinweis = "Erkanntes Gerät: &{geraet}"
Device info
Übersicht
Ruft Geräteinformationen ab – die Firmware-Version, die Seriennummer oder den Status eines lizenzierten Geräte-Features – und speichert sie in einer Variable. Praktisch, um vor einer Messung zu prüfen, ob ein Gerät eine Funktion unterstützt.
Eingaben & Felder
Feld | Typ | Pflichtfeld | Beschreibung |
|---|---|---|---|
Variable Name | Variable | Ja | Variable für die abgerufene Information. |
Informationstyp | Auswahl | Nein | Firmware, Seriennummer oder ein bestimmtes Lizenz-Feature (Status wahr/falsch). |
Ablauf & Ausführung
Es wird geprüft, ob ein Gerät verbunden ist.
Je nach Informationstyp wird Firmware, Seriennummer oder der Feature-Status gelesen.
Der Wert wird in der Variable gespeichert; ist kein Gerät verbunden, wird ein leerer Text gespeichert.
Besonderheiten & Hinweise
Bei einem Lizenz-Feature ist das Ergebnis ein Wahrheitswert (wahr/falsch als Text).
Für die reine Firmware-Versionsnummer gibt es zusätzlich die Funktion Firmware-Version abrufen.
Beispiele
# Beispiel 1: Prüfen, ob ein lizenziertes Feature verfügbar ist
Device info
Variable Name = featureVerfuegbar
Informationstyp = (gewünschtes Feature)
Vergleiche Text
Wert 1 = &{featureVerfuegbar}
Vergleich Typ = ==
Wert 2 = true
Springe zu Marke = FeatureNutzen
# Beispiel 2: Seriennummer ins Protokoll übernehmen
Device info
Variable Name = geraeteSerial
Informationstyp = Seriennummer
Ergebnis nach Tag abrufen
Übersicht
Sucht Messergebnisse anhand eines Tags (Kennzeichnung) über alle übergeordneten Messungen hinweg und legt einen Wert in einer Variable ab. Mehrere passende Ergebnisse können dabei zusammengefasst werden.
Eingaben & Felder
Feld | Typ | Pflichtfeld | Beschreibung |
|---|---|---|---|
Variablenname | Variable | Ja | Variable für das Ergebnis. |
Tag des Ergebnisses | Text | Ja | Tag, nach dem gesucht wird. |
Ergebnistyp | Variable/Auswahl | Nein | Welcher Ergebnistyp gelesen wird (z. B. Widerstand, Strom …). |
Abrufart | Auswahl | Ja | Erste, Letzte oder Zusammenfassen (Summe aller passenden Werte). |
Ablauf & Ausführung
Alle übergeordneten Messungen werden nach dem angegebenen Tag und Ergebnistyp durchsucht.
Alle Treffer werden gesammelt.
Je nach Abrufart wird der erste Wert, der letzte Wert oder die Summe gebildet.
Das Ergebnis wird als Text in der Variable gespeichert.
Besonderheiten & Hinweise
Gibt es keine Treffer, bleibt die Variable leer.
Im Unterschied zu Ergebnis nach Tag aus diesem Element abrufen sucht diese Funktion über alle übergeordneten Messungen, nicht nur das aktuelle Element.
Beispiele
# Beispiel 1: Summe aller mit "leakage" getaggten Ströme bilden
Ergebnis nach Tag abrufen
Variablenname = summeAbleitstrom
Tag des Ergebnisses = leakage
Abrufart = Zusammenfassen
# Beispiel 2: Letzten getaggten Widerstandswert holen
Ergebnis nach Tag abrufen
Variablenname = letzterRiso
Tag des Ergebnisses = riso
Abrufart = Letzte
Ergebnis nach Tag aus diesem Element abrufen
Übersicht
Wie „Ergebnis nach Tag abrufen", sucht jedoch nur in den Ergebnissen des aktuellen Elements/Durchlaufs. Für Sichtkontrollen liefert sie zusätzlich einen einfachen Status.
Eingaben & Felder
Feld | Typ | Pflichtfeld | Beschreibung |
|---|---|---|---|
Variablenname |